JU AIB Aktuell

Stadtbild egal - wie entwickelt sich bad Aibling?

Die Junge Union Bad Aibling veranstaltet in Kooperation mit Herrn Prof. Mark Michaeli im Rahmen unseres Zukunftsdialogs "AIB-2030" eine Veranstalung zum Thema Stadtentwicklung. Sie findet am Mittwoch, den 25.11.2015 um 19:00 Uhr im Kurhaus Bad Aibling statt. Sämtliche Interessenten sind herzlich eingeladen!

Unser Flyer (Vergrößern durch Anklicken):

Stadtbild egal wie entwickelt sich Bad Aibling


Vollbeschäftigung und steigende Gewerbesteuereinnahmen

Ein stabiler Mittelstand, starke Wirtschaftsstandorte im Parkgelände Mietraching und im Gewerbepark Markfeld, sowie ein florierendes Kur- und Gesundheitswesen sind für Felix Schwaller die Grundlagen für die in Bad Aibling herrschende Vollbeschäftigung und die kontinuierlich steigenden Gewerbesteuereinnahmen. „Wir wollen uns auch in Zukunft kraftvoll für den Ausbau und die Ansiedlung von Unternehmen sowie die weitere Förderung unseres Gesundheitsstandortes einsetzen und damit den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen ermöglichen“, betonten Bürgermeister und CSU-Stadtratskandidaten im Lauf der CSU-Informationsveranstaltung im B&O Parkhotel.

Mietraching – Dass die Schwerpunktthemen „Wirtschaft, Mittelstand und Stadtentwicklung“ gut zum gewählten Veranstaltungsort passten, zeigte sich sehr schnell, war die Entwicklung des Parkgeländes Mietraching nach dem Abzug der Amerikaner 2004 doch eines der wichtigen Mammutprojekte im Bereich wirtschaftlicher Entwicklung.

Allein schon wegen möglicher Altlasten habe man sich bewusst dazu entschieden, nicht das ganze Areal zu erwerben, sondern lediglich vom Unternehmer Böhm den Sportpark mit der für den Bürger wichtigen Sport- und Fliegerhalle, welche beide saniert werden, zu übernehmen, so Schwaller. Die Planungen für die weitere Gliederung des Geländes in den Technologiepark I und II sowie den Wohlfühlpark habe man in einem Arbeitskreis erarbeitet. Die Entwicklung sei dabei beispielshaft: Neben einer starken sozialen Prägung durch Einrichtungen von Montessori, der Diakonie Oberbayern, sowie der Raphael-Schule, die von Rosenheim nach Bad Aibling umzog, und einem zusätzlichen Standort von Real- und Fachoberschule mit der Deutschen Sport Schule, habe auch eine starke wirtschaftliche Belebung Einzug gehalten. So verlagerte der Unternehmer Böhm seinen Hauptsitz in das Parkgelände Mietraching, woraus neben Einnahmen aus der Gewerbesteuer rund 500 neue Arbeitsplätze resultierten sowie eine sehr stark frequentierte Hotelanlage. Auch die sogenannte „city of wood“, mehrere innovative Holzgebäude, seien Ausdruck der guten Entwicklung. Nach und nach siedelten sich im Technologiepark High-Tech-Unternehmen an. Die Ansiedlung einer Hochschule, welche dort Forschungsprojekte durchführt, gestalte sich schwierig, wie Schwaller zugab, werde von ihm jedoch nach wie vor forciert. Die weitere verkehrliche Erschließung des Geländes und das Problem eines behutsamen Zusammenwachsens mit Mietraching sei ihm ein großes Anliegen, das er im Einvernehmen mit der von ihm mit ins Leben gerufenen Dorfgemeinschaft, angehen wolle. Der rund vor zwölf Jahren ins Leben gerufene Gewerbepark Markfeld entwickle sich ebenso gut. So sei der städtische Anteil des insgesamt rund 8,2 Hektar großen Nettobaulandes bereits komplett verkauft.

Erfreut zeigte sich der Bürgermeister auch darüber, dass es in den letzten Jahren gelungen sei, die Position von Bad Aibling als Gesundheits- und Thermenstadt zu festigen und weiter auszubauen. Bad Aibling ist Standort für Fachkliniken von internationalem Ruf. Zusammen mit dem Krankenhaus, welches stets kostendeckend oder gar gewinnbringend arbeite, seien die Kliniken mitunter größter, saisonal unabhängiger Arbeitgeber. Der Bürgermeister zeigte sich überzeugt: „Kur- und Gesundheitswesen sind ein großer Zukunftsmarkt und am Standort Bad Aibling bestens gesichert.“


„Europa und die Kommunen“ Thema bei CSU

Ganz im Mittelpunkt standen die Damen auf dem Ladies Day, zu dem die CSU Bad Aibling und Willing am Valentinstag ins Café Lotte eingeladen hatte. Mit der CSU-Europakandidatin Heike Maas konnte der Ortsvorsitzende Otto Steffl eine kompetente Ansprechpartnerin zum Thema „Europa und die Kommunen“ begrüßen, die trotz ihrer Leidenschaft für die Europäische Union auch Nachbesserungsbedarf anmahnte.

Bad Aibling – Mit Heike Maas, Mitarbeiterin der Europaabgeordneten Dr. Angelika Niebler aus Söchtenau, kandidiert erstmals eine Rosenheimerin auf einem aussichtsreichen CSU-Listenplatz bei der Europawahl am 25. Mai. Obwohl die acht CSU-Vertreter nur rund ein Prozent des Europäischen Parlaments ausmachten, hätten sie viel erreicht und ihre Stimme sei stets in der Öffentlichkeit präsent gewesen. Die Erfolge führte die Referentin vor allem darauf zurück, dass die CSU-Abgeordneten einzig und allein bayerische Interessen vertreten würden und keine Rücksicht auf andere Bundesländer nehmen müssten. Sorge machen Heike Maas die vielen eurofeindlichen Kräfte, die europaweit großen Zulauf haben: „Die CSU ist wo immer es nötig ist europakritisch. Zu Europa an sich bekennen wir uns jedoch ohne Wenn und Aber!“ Programmatische Unterschiede zwischen den Parteien gebe es viele. So lehne die CSU etwa eine Vergemeinschaftung von Schulden ab, genauso wie den Anbau von Genmais auf bayerischem Boden. Auch beim Thema Armutsmigration verteidigte die Europakandidatin die Position, eine Einwanderung in die Sozialsysteme zu unterbinden. Für die CSU-Stadtratsliste fand sie lobende Worte: „Viele gut platzierte Frauen, eine tolle Mischung aus Jung und Alt. Ich wünsche Euch und Bürgermeister Felix Schwaller viel Erfolg!“