Unsere Positionen

Als politische Jugendorganisation sieht es die JU Bad Aibling als ihre Kernaufgabe das politische Leben mitzugestalten!

Nachstehend findest Du verschiedene Projekte, für die wir uns einsetzen.
Solltest Du einen Vorschlag haben oder uns Feedback zu unseren Projekten und Forderungen geben wollen, so würden wir uns über eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! freuen!

Bei Fragen, Diskussionen oder Anregungen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung!

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Junge Union fordert Generationengarten im Kurpark

Ehemaliger Moorgarten soll umgestaltet werden

Die Junge Union (JU) Bad Aibling fordert in einem von ihr eingereichten Antrag die Schaffung eines Generationengartens, einer Kombination aus Spielplatz und Seniorenparcours, im Aiblinger Kurpark. Dieser soll durch eine Umgestaltung des ehemaligen, derzeit brach liegenden Moorgartens innerhalb des Kurparks Bad Aibling entstehen. „Unser Ziel ist die Aufwertung des verkommenen Moorgartens zu einem Areal, in dem sich Jung und Alt wohlfühlen können“, so der JU-Ortsvorsitzende Stephan Schlier und sein Stellvertreter Andreas Winhart. Einer großen Beliebtheit und dementsprechend viel Zulauf erfreut sich der Bad Aiblinger Kurpark. Während dies auf die meisten Teile der Erholungsanlage uneingeschränkt zutrifft, bildet der ehemalige Moorgarten hier eine Ausnahme. Wurde der einst in erster Linie für Kurgäste geschaffene Lehrpfad mit spezieller moorspezifischer Bepflanzung sowie passender Beschriftung und Erläuterungen von den Aiblinger Bürgern noch nie richtig angenommen, so ist er mittlerweile meist vollständig verwaist, was laut JU insbesondere auf dessen Zustand zurückzuführen ist: Die alten Hinweisschilder sind schon seit geraumer Zeit nicht mehr vorhanden, wohl aber noch die zum Teil von Pflanzen überwucherten Betonsockel, auf denen sie angebracht waren. Die Wege und der künstliche Teich, bei welchem die Plane sichtbar ist, sind in schlechtem Zustand. Auch die Bepflanzung entspricht mangels Pflege nicht mehr dem ursprünglichen Anspruch und der damaligen Beschriftung und ist an vielen Stellen schlichtweg verwildert.

Andreas Winhart spricht von einem nicht tragbaren Zustand und stellt hierzu fest: „Der ehemalige Moorgarten passt in seinem jetzigen Zustand nicht zum sonst so gepflegten Kurpark“. Anstatt einer Instandsetzung des Moorgartens fordert der CSU-Nachwuchs nun eine Umgestaltung dieses Kurparkareals zu einem sogenannten Generationengarten – einem Ort, an dem Jung und Alt gerne zusammenkommen. „Der Generationengarten soll aus der Kombination eines Spielplatzes, von dem es in der Stadtmitte keinen gibt, und einem Seniorenparcours bestehen“, so Andreas Winhart.

Während für die Kinder und Jugendlichen die klassische Beschaffung von Spielgeräten ausreiche, handele es sich bei den Geräten des Seniorenparcours um solche, die sowohl spielerischen wie auch therapeutischen Zwecken bei unterschiedlichem Wetter dienten, so der stellvertretende JU-Ortsvorsitzende weiter. „Der Grundgedanke des Seniorenparcours setzt sich im Zuge des demographischen Wandels und des stetigen Ausbaus an Bewegungsmöglichkeiten für Senioren mehr und mehr in Deutschland durch. Neu ist hingegen die Idee, beides – Alt und Jung, Spielplatz und Seniorenparcours – in einem Generationengarten zusammenzuführen“, wie der JU-Ortsvorsitzende Stephan Schlier betont.

Die attraktivere Gestaltung solle unter weitestgehender Beibehaltung der vorhandenen Botanik und des jetzigen Wegenetzes erfolgen. Auch das Biotop solle künftig noch besser zugänglich sein, etwa als Wasserspielplatz. Die JU fordert darüber hinaus, in dem zwischen den Tennisplätzen und der Minigolfanlage, parallel zu den Bahngleisen lärmtechnisch sehr günstig liegendem Areal, auch eine Rasenfläche zu schaffen, die betreten werden darf. Auf der Wiese direkt vor dem Kurpark gebe es diesbezüglich immer wieder Streitigkeiten, denen man an anderer Stelle aus dem Weg gehen könne, da man einen ruhigeren und einen belebteren Kurparkteil schaffe. Der Bereich direkt vor dem Kurhaus solle in seiner wichtigen Funktion für Ruhesuchende unbedingt beibehalten und gestärkt werden.

Durch die Abgrenzung eines „Aktiv-“ und eines „Passivbereiches“ kann der Kurpark von verschiedenen Interessensgruppen im Einklang gemäß der jeweiligen Ansprüche genutzt werden. Dieses Umgestaltungskonzept, das die Interessen verschiedener Altersgruppen berücksichtige, stelle eine echte Bereicherung für den Kurpark gegenüber dem jetzigen Moorgarten, der von Bürgern wie Gästen nicht angenommen werde, dar, heißt es im Antrag der Jungen Union Bad Aibling abschließend.

Flächendeckender Breitbandausbau im Stadtgebiet

Die Junge Union Bad Aibling sieht im flächendeckenden Breitbandausbau, d.h. schnelles Internet auf DSL-Standard einen maßgeblich entscheidenden Erfolgsfaktor für den Standort Bad Aibling. Schneller Zugang zum Internet bedeutet allerdings nicht nur für die Wirtschaft eine Garantie für Wettbewerbsfähigkeit mit Blick auf die notwendige Infrastruktur, sonder bietet auch für Privatpersonen ein entscheidendes Maß an Lebensmehrwert. Nicht nur Arbeitsplätze bleiben durch schnelles Internet erhalten bzw. die Zahl der Arbeitsplätze kann zunehmen, auch die Privatpersonen, welche schnelles Internet konsumieren siedeln sich lieber in Bad Aiblig an.

Die Junge Union Bad Aibling fordert daher einen flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung in allen Stadtteilen! Hierzu sehen wir als entscheidenden ersten Schritt eine umfangreiche Bedarfsanalyse. Auf Basis dieser Analyse sollen Investoren dazu verpflichtet werden, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes, alle Stadtteile zu versorgen. Beispielhaft stehen hierfür das B&O-Gelände in Mietraching, Ellmosen oder Unterheufeld.

 

 

Windelsack zur Entlastung junger Familien!

Mit dem Appell an den Stadtrat, kostenlose Windelsäcke nach dem Vorbild vieler anderer
Landkreisgemeinden auch in Bad Aibling einzuführen, will die Junge Union junge Familien
in der Kurstadt finanziell entlastet sehen und ein familienfreundliches Signal setzen.
Dazu erklärt der Ortsvorsitzende der JU Bad Aibling, Stephan Schlier: „Gerade junge Familien
mit Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter haben massiv mit der Entsorgung der vielen
gebrauchten Windeln zu kämpfen. Die übliche Kapazität einer Haushaltsmülltonne ist selbst
beim Anfall von Windeln nur eines Kindes meist sehr schnell erschöpft, sodass die
Anschaffung einer größeren Tonne erforderlich wird, was wiederum für die
Erziehungsberechtigten mit oftmals schmalen Einkommen eine besondere finanzielle
Belastung darstellt. Durch den 14-tägigen Leerungsrhythmus der Tonnen können darüber
hinaus auch leicht hygienische Probleme auftreten, insbesondere bei größeren
Gemeinschaftsmülltonnen, etwa in Wohnblöcken. Mit der Einführung kostenloser
Windelsäcke nach dem Vorbild vieler anderer Landkreisgemeinden kann hier einfach Abhilfe
geschaffen werden und ein Beitrag zur Entlastung der jungen Aiblinger Familien geleistet
werden. Dies streben wir als JU an.“
Darauf, dass sich diese Art der Förderung junger Familien in Form der Unterstützung bei der
Entsorgung gebauchter Babywindeln durch Kommunen durchaus bereits bewährt habe und
dankbar angenommen werde, verweist Schliers Stellvertreter, Andreas Winhart. Dies zeigten
Blicke nach Stephanskirchen, Kiefersfelden, Bad Feilnbach oder auch in die Nachbarstadt
Kolbermoor, wo erst jüngst, nämlich Anfang 2012 der kostenlose Windelsack mit Erfolg
eingeführt wurde.
Sowohl zur Umsetzung als auch zur finanziellen Tragbarkeit äußert sich die Junge Union mit
ihrem Konzept: So wird vorgeschlagen, dass Aiblinger Familien mit Kindern unabhängig von
deren Alter bei Bedarf im Rathaus einmalig zwei transparente Windelsäcke erhalten, ebenso
neuzugezogene Familien und Familien mit Geburten. Die Windelsäcke sollen den Aufdruck
„Windelsack, Stadt Bad Aibling“ bekommen und können dann kostenlos am Wertstoffhof
abgegeben werden. Für jeden mit Windeln gefüllten Sack soll dort ein neuer Windelsack
ausgegeben werden und zwar solange wie die Familie mit Windeln gefüllte Säcke zurückbringt. Die Junge Union betont, dass die Kosten für die Stadt sehr überschaubar sind.
Gemäß ihrer eingeholten Erkundigungen können die Windelsäcke für 17 Cent pro Stück
bedruckt bezogen werden. Die Entsorgung der am Wertstoffhof abgegeben Windelsäcke
könne über die bereits vorhanden Container, in denen der Straßenmüll gesammelt wird,
bewerkstelligt werden. Nur wenn wegen der Windelsäcke eine zusätzliche Entsorgungsfahrt
notwendig würde, schlüge diese mit ca. 150 Euro pro Fahrt zu Buche.
Die Junge Union begrüßt ausdrücklich, dass ihre Idee des Windelsacks nach Vorstellung in
den Reihen der CSU, bereits von Bürgermeister Felix Schwaller aufgegriffen wurde, der diese
Forderung bereits an den Hauptverwaltungsausschuss weiterleitete. Die JU hofft nun auf
eine Befürwortung durch die Stadtverwaltung und eine breite Zustimmung durch den
Stadtrat im Sinne der Bad Aiblinger Familien.

TETRA-Funk für Bad Aibling

Stellungnahme der JU Bad Aibling

In seiner jüngsten Sitzung vom 29. März 2012 beschloss der Stadtrat der Stadt Bad Aibling mit einer Mehrheit von 17 zu acht Stimmen, dass der Standort des neuen Sendemastes für den TETRA-Funk, dem Digitalfunk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, in Bad Aibling im Ghersburgwald sein soll. Damit folgte das Gremium der Empfehlung des Hauptausschusses, der kurz zuvor grünes Licht für diesen Standort gab. Andere im Vorfeld diskutierte Standorte wurden wegen der Nähe zu Wohngebieten, aus Gründen einer drohenden Landschaftsverunstaltung und aus Rücksicht gegenüber Nachbargemeinden abgelehnt. Vor allem die CSU-Fraktion setzte sich für diese pragmatische Lösung ein.   Stephan Schlier, Ortsvorsitzender der JU Bad Aibling, sowie sein Stellvertreter, Andreas Winhart, zeigten sich darüber erfreut, dass nach über einem Jahr Diskussion nun der Weg endlich frei ist für die Einführung des Digitalfunkes in Bad Aibling: „Die Rettungskräfte warten auf die Ablösung des veralteten Analogfunkes, weil sie in ihren Einsätzen auf eine gute Kommunikation untereinander angewiesen sind. Die neue Technik wird für die Bevölkerung nach Abschluss aller Maßnahmen einen Sicherheitsgewinn bringen“, betonten die beiden JU’ler. Auch an dem Standort „Ghersburgwald“ auf städtischem Grund, wo der Sendemast größtenteils durch die Bäume verdeckt sei und die erforderliche Nähe zur Stadt Kolbermoor aber auch eine erwünscht große Entfernung zu Wohngebieten gegeben sei, gebe es nichts auszusetzen.   Diese Argumentation stützten auch die Referenten und Diskussionspartner einer Anfang März vom JU-Ortsverband organisierten Informationsveranstaltung zum Thema TETRA-Funk. So wies hier Polizeidirektor Gerhard Schusser, Leiter der Einsatzstelle Oberbayern Süd, darauf hin, dass alle Hilfsorganisationen ein gemeinsames Netz bräuchten. Der Digitalfunk böte große Vorteile, gerade auch in weitläufigen Gebäudekomplexen. Eine Umstellung sei notwendig, weil der störanfällige Analogfunk langsam seinen Geist aufgebe. Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer teilte diese Auffassung ebenso. Er gab zu bedenken, dass eine optimale Hilfeleistung und eine entsprechend gute Koordination bei Unfällen und Katastrophen nur mit Hilfe des neuen Digitalfunks möglich seien. Die Österreicher nutzten diese Technik, deren Einführung bei uns zu 80% vom Freistaat Bayern bezuschusst würde, bereits seit zwei Jahren ohne Probleme. Harald Moser von der Rettungsdienstleitung des BRKs Rosenheim demonstrierte die neuen Möglichkeiten des TETRA-Funks anhand eines Einsatzvideos aus dem Versuchsraum München. Er gab zu bedenken, dass mit der auch nach ihm störanfälligen Technik des Analogfunkes derzeit die Rettung „extrem erschwert“ sei, weil Funkverkehr nur vom Fahrzeug, nicht aber von Handfunkgeräten aus möglich sei. Die sich anschließende Diskussion drehte sich vor allem um bei der Strahlung einzuhaltende Grenzwerte und gesundheitliche Bedenken. Experte Schusser konnte in diesen Punkten aber klar Entwarnung geben: „Die Grenzwerte, die sich nach dem Bundesemmissionsschutzgesetz richten, werden beim Digitalfunk zu weniger als drei Prozent ausgeschöpft.“ Zudem fiele die Strahlung von rund 3.500 alten Relaisstationen des Analogfunkes weg. Wer ohne Strahlen leben wolle, müsse auch auf sein Handy oder seinen Computer verzichten. „Nichtstrahlung und technischer Fortschritt sind miteinander unvereinbar“, stellte auch Harald Moser abschließend fest. Bad Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller, ebenfalls Gast der JU-Veranstaltung, präsentierte indessen den damaligen Stand zur Standortsuche für den Sendemast. Das Ziel, einer umfassenden Information der interessierten Bevölkerung, von der technischen Seite angefangen, über Vorteile der neuen Funktechnologie, über Bedenken bis hin zu Entwicklungen auf kommunaler Ebene, sah die JU Bad Aibling, gerade auch im Hinblick auf die vielen Teilnehmer als erfüllt an.

Wiedereinführung des AIB Kennzeichen

Vorfahrt für AIBling!
Junge Union Bad Aibling Kolbermoor fordert Wiedereinführung der KFZKennzeichen „AIB“ im Altlandkreis Bad Aibling

Die Junge Union Bad Aibling / Kolbermoor setzt sich für die umgehende Wiedereinführung des KFZ-Kennzeichens „AIB“ ein. 
Dass einer grundsätzlichen Wiedereinführung alter KFZKennzeichen nach Ansicht der JU nichts entgegensteht, beweisen Vorreiter in anderen Landkreisen, vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, wo dies bereits möglich war. 
Da die Software der zuständigen Zulassungsstellen eine Vergabe von mehreren verschiedenen
Kennungen zulässt, können Wiedereinführungen der alten Kennzeichen, die im Übrigen auch
jetzt noch an Oldtimern im Umlauf sind, kostenneutral durchgeführt werden.
Wie Studien von Prof. Dr. Bochert von der Hochschule Heilbronn zeigen, identifizieren sich
die Bürger der Altlandkreise auch heute noch stark mit ihren ehemaligen Kennzeichen.
Gerade die jüngere Generation sieht das regionalere KFZ-Kennzeichen als besonderes
Identifikationsmerkmal ihrer nächsten Heimat. Dieser Effekt, sich auch als stolzer
Landkreisbürger mit Bad Aibling stärker zu identifizieren, ist nach Dafürhalten der JU absolut
unterstützenswert. Der Einsatz für die regionalen „KFZ-Kennzeichen“ richtet sich dabei
keinesfalls gegen die Landkreise, die von einer Identifikation der Menschen mit ihren
Städten durchaus profitieren, wie Stephan Schlier als JU-Ortsvorsitzender betont. Das „ROKennzeichen“
soll keinesfalls verschwinden. Wer jedoch Wert auf sein „AIB-Kennzeichen“
legt, dem soll dies auch nicht verwehrt bleiben. Ein Bürgerwahlmodell sei hier die beste
Lösung.
Desweiteren verweist Andreas Winhart auf die werbende Wirkung der KFZ-Kennzeichen.
Durch den zufälligen Blick auf die regionalen Abkürzungen werden Assoziationen geweckt,
welche die betreffende Region in Erinnerung rufen. Gerade für den Raum Bad Aibling, mit
seinen zahlreichen touristischen Attraktionen ist nach dem Standpunkt der Jungen Union ein
eigenes KFZ-Kennzeichen als Werbeträger und Botschafter Bad Aiblings auf deutschen
Straßen unverzichtbar. Dies ermöglicht auch eine selbstständige Behauptung gegenüber den
touristischen Attraktionen des weitergefassten „Rosenheimer-Lands“.
Aus diesen Gründen fordert die Junge Union die unmittelbare Wiedereinführung der „AIBKennzeichen“.